Die sogenannte Dienstleistungslücke in Deutschland

(16.04.2002) Bosch, Gerhard, 2002; Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik. Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik, Bd. 2002-01.

Ein Vergleich von Konzepten für mehr Beschäftigung und neue Formen der Arbeitsmarktorganisation im tertiären Sektor:
In dieser Studie wurde der Strukturwandel im bundesdeutschen Dienstleistungssektor eingehend geprüft, indem einzelne Arbeitsformen und die Beziehungen der Tarifparteien untersucht wurden. Sie kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass der Dienstleistungssektor der Bundesrepublik hochproduktiv, jedoch wenig beschäftigungsintensiv ist. Die Zunahme sozialer und persönlicher Dienstleistungen hemmen die relativ geringe Erwerbstätigkeit der weiblichen Bevölkerung und vergleichsweise kurzen Arbeitszeiten. Als förderlich werden die gemeinsamen Anstrengungen der Arbeitgeber und Gewerkschaften bewertet, die duale Ausbildung permanent zu reformieren. Insbesondere fordert die Studie eine Anpassungen des gesamten sozialen Systems sowie bessere Möglichkeiten für Frauen zu schaffen, Hausarbeit und Familienpflichten mit Erwerbstätigkeit zu verbinden. Die Studie steht unter www.iatge.de kostenlos zum Download bereit.
http://www.iatge.de

(msm)



Ein Projekt des IZT - Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Joest & Saunders Interactive Media Production und der akademie.de asp GmbH.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
 Service Panel einklappen
Seite drucken
Feedback zu dieser Seite